Es gibt wieder Neues aus der Google Küche zu berichten, so (man könnte meinen es ist ein Hobby von ihnen) sind sie wieder vor gericht – nicht weil sie wieder irgendwelche Namensrechte verletzt haben sollen, sondern sich weigern die gesammelten Daten zur Verfügung zu stellen.
So möchte die US-Regierung ein Gesetz gegen Kinderpornografie entwickeln, und benötigt dabei das Suchverhalten der Suchmaschinennutzer ?!
AOL, Yahoo und Microsoft waren dem Begehren nachgekommen, einzig Google hatte sich dagegen verwahrt. Die Regierung hat den Konzern deshalb inzwischen verklagt. Am Freitag der vergangenen Woche bezog Google daher vor Gericht Stellung: Google verlangt vom US-Justizministerium Angaben dazu, was mit den Daten bezweckt werden soll. Suchanfragen und die Adressen der indizierten Websites würden nicht helfen, um Kinderpornografie zu bekämpfen, so Google in der 25-seitigen Stellungnahme.
Link: golem – Google wehrt sich gegen US-Regierung
Daß man da was in die Richtung unternehmen muß und sollte, ist selbstverständlich, doch man frage sich mal mit welchen Methoden das durchzusetzen wäre.
Es ist sehr bedenklich, daß ein “Profil” von SuMa Nutzern dabei helfen kann Kinderpornografie zu stoppen. Ein Datenmißbrauch seitens der US Regierung würde wohl niemanden wundern, und ändern würd sich an dem Übel dieser Internetinhalte auch nichts ändern, leider.
Google hat auf jeden Fall Recht, es ist zu gewagt einfach alle Daten in einen Topf zu werfen, umzurühren, und dann zu hoffen daß es von allein aufhört.
Links:
Golem – Google wehrt sich gegen US-Regierung
Google – 25 seitige Stellungnahme – PDF
Google DE Homepage

Februar 20th, 2006
Christoph
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