Als mich am 29.09 diesen Jahres eine freundliche Mitarbeiterin von der Freenet AG anrief (keine Ahnung woher Sie meine Kontaktdaten hat …) um mir ein gutes Angebot zu machen, da war ich außnahmsweise gewillt zuzuhören. Ja, das stimmt.
Aber nur unter der Vorraussetzung, daß das Freenet Paket mit einer FP (Fastpath) Option statt Interleave angeboten würde.
Die gute Dame war mit dem Begriff Fastpath jedoch überfordert gewesen, und so sprach ich dann die nächste Stunde mit einem Techniker von freenet über die Vorteile die mit bei einem Wechsel von t-online zu freenet offenstünden…
“Fastpath? Kein Problem! Wer bisher bei der Telekom Fastpath bezogen hatte, würde auch weiterhin die Option haben. Auch der Ping zur freenet Website wäre 5-7 (!!!) mit einem FastPath Anschluß. Oh das klang sehr verlockend, sicher, da ich bisweilen einen Ping von 13-15 hatte. Das war aber nicht der Entscheidungsgrund. Mir war es halt nur wichtig, daß ich zwischendurch wieder voll einsetzen kann in meine Passion der schnellen 3-D Spiele, und nicht auf Fastpath verzichten wollte.
Nachdem mir auch noch ein viel größerer Leistungsumfang angeboten würde zu einem sogar etwas niedrigeren Preis als bei T-Online, da gabs kein Halten mehr. Ich ward umschlungen von den Fängen.
Wäre jedoch nie soweit gekommen, wenn ich nicht in einem bestimmten Umzugsgrund in der Vergangenheit, der T-Com gegenüber nachtragend gewesen wäre. Dann hätte ich mich nicht locken lassen.
Die Zeit verstrich und die ersten Daten kamen. Super, das läuft wie geschmiert. Der Umzug klappt scheinbar auch bestens.
Schon vor der vereinbarten Zeit verkündete das freenet Schreiben mit den Zugangsdaten, daß ich bald loslegen dürfte. Spitzenservice! Alle Achtung!
Pünktlich wurde die Hardware geliefert die ich gekauft habe, weil mir die Standardmodems nicht zugesagt haben, und ich noch zwei Rechner über die 10/100 Leitung angeschlossen habe ans Intranet.
Gleich die Geräte angeschlossen, alte Kabel entfernt (bis dahin hatte ich eine Kombination aus einem alten Modem und einem netgear WLAN Router mit einer 4er 10/100 Switch) und das Gerät konfiguriert.
Voila! Perfekt, noch ein Pluspunkt. Die Probleme mit der WLAN Option und der Netgear WLAN Netzwerkkarte habe ich bereits zu einem späteren Zeitpunk hier im Blog beschrieben.
Auch die Daten gingen am darauffolgenden Tag, wobei im Router selbst alles nur noch umgestellt werden mußte, damit es über freenet statt über t-online lief.
Ausgezeichnet. Was ich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht wußte: die Probleme fingen erst an. Erst heute habe ich die Notbremse in Zusammenarbeit mit der Telekom und T-Online gezogen. Mehr dazu aber demnächst in einem einzelnen Post dazu.
Es sei jedoch gesagt, daß ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht wußte, wie gut ich es bei meinem alten Anbieter t-online hatte.
Immerhin war ich schon etliche Jahre bei ihnen DSL Kunde. 6-7 Jahre sind es wohl, und es werden bald weitere 6 werden, wenn die Sache über den Tisch ist.
Besucht mich also wieder, wenn Euch der Rest interessiert.

November 9th, 2005
Christoph
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