Pünktlich wie immer erschien auch Darwinia, ich habe gestern bereits geschrieben, daß ich es vorausgeladen und vorbestellt habe.
Schon die Musik am Anfang klang wie eins der Synthie Melodien in den alten Spielen. In den wirklich alten Spielen, als mp3 noch nicht erfunden waren, dafür aber synthetische MIDI Stücke vor sich hin trällerten und ein elektronisches Schlagzeug das Musikstück begleitete.
Voller Erwartung, was mich dann nun erwarten würde, startete ich das erste Level, und nach einiger Zeit war ich bereit mich durch die Polygonlandschaft durchzukämpfen.
Die Darwinians, wie auch die Squads die den eindringenden Virus bekämpfen, diese stehen unter dem Kommando des Spielers, sowie die Engineer, welche für Euch Aufgaben erledigen, sind zwar 3D Objekte, jedoch pixeliert wie normale Pixelmännchen.
Das Spiel übt wirklich einen nostalgischen Charme auf den Retrospiel orientierten Spieler aus.
Dabei habe ich mehr Strategie erwartet, was natürlich noch kommen kann.
Man kommt sich plötzlich wie bei einem Arkadespiel vor. die kleineren Gegner, diese Viren, sind nicht das Problem. Diese vernichten die Darwinians, aber nachdem Ihr sie getötet habt, könnt Ihr über Eure Engineer die “virtuelle DNS” aufnehmen, und in einem Wiederaufbereitungsgerät wieder neues Leben einhauchen.
Dies sollte aber schnell passieren, da die DNS entweicht und schließlich nicht mehr eingesammelt werden kann.
Dieser Umstand bescherte mich den Vorzeitigen Abbruch der 2 Mission.
Auch die Fähigkeiten der Squads nehmen zu. So findet Ihr ab und zu Erweiterungen in Form von Datenaufzeichnungen Eurer Leitung, die Euch z.B. das Granatenwerfen beibringt, oder die Möglichkeiten gibt ein paar von den Darwinians als Offiziere auszubilden, welche die anderen Darwinians auf einem Pfad in Schutz führen.
Das ist aber schwerer als man denkt, und ich habe etwas Zeit gebraucht um dahinterzukommen.
So wirkte es an sich, daß man die Offiziere nur zum Lebensbaum führen muß, und die anderen Darwinians würden folgen. Weit gefehlt!
Die Darwinians sind nicht intelligent genug, und so muß man eine Reihe von Officern aufstellen, miteinander per Pfad verbinden (rechte Maustaste) und die Darwinians um jede Ecke führen. Dazu muß der letzte im Glied zu den freien Darwinians hingehen, welche sich entlang des Pfades von Officer zu Officer handeln.
Leider habe ich keine Möglichkeit gesehen diesen Vorgang zu beschleunigen.
Zumindest an dieser Stelle erinnerte mich das Spiel nur zu sehr an die Lemmingsreihe die ich gerne gespielt habe.
Auch die Viren, wurmartige Gebilde aus einzelnen Seelen wie am Schnürrchen aufgeknüpft erinnerten an ein uraltes Spiel, welches schon auf den ersten Systemen zu finden war: Zentipede.
Weiß nicht recht, obs richtig geschrieben ist.
Zumindest schlängelte sich von oben eine Schlange aus roten Kügelchen hinunter bis zum Spieler, und wurde immer schneller je näher sie dem Boden kam. Um zu gewinnen mußte der Spieler natürlich alle Kügelchen abschiessen :)
Klassiker & wahres Retrospiel!
Darwinia ist wirklich zu empfehlen! Mal was neues “Altes”. Back to the roots quasi.
Link: Darwinia Demo Download

Dezember 15th, 2005
Christoph
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da lief gestern was bei Giga im TV über das spiel….ich bin wohl grafisch etwas anspruchsvoller 8)
Ich glaub da täuscht man sich schon sehr!
Die Effekte sind schon klasse – also ich bin von dem Spiel begeistert.
Aber was soll ich von mir sagen? Ich habe hier noch den C64, den uralt NES, das Sega Masters System etc :D
LOL