Der Börsensturz im DAX, bzw. die resultierenden Verlierer in diesem finanziellen Machtkampf, nämlich die Chiphersteller wie Infineon und Intel, könnten die Nutzer in Deutschland mit gesunkenen Preisen für CPU oder RAM begrüßen.
Laut Focus Online ist der DAX unter 4900 Punkte gesunken.
Ein enttäuschender Umsatz-Ausblick des weltgrößten Chipherstellers Intel und schwache Vorgaben der US-Börsen haben den Dax um 1,5 Prozent auf 4872 Punkte gedrückt.
Zu den größten Verlierern zählten die Aktien des Münchener Chipherstellers Infineon, die zwei Prozent an Wert verloren.
Link: Focus Online – Börse stürzt ab
Das hat sich auch bei Forex ausgewirkt und hat das Wechselkurspaar EUR/USD unter 1,2000 gedrückt. Der USD/JPN Wechselkurs hällt sich dabei sehr wacker.
Noch vor 2 Wochen nahm man an, daß der Kurs in den 113.60 Bereich rutschen würde, so hat sich der Kurs stark korrigiert, nach etlichen Schwankungen, und landete schließlich bei jetzigen 115,70.
Die schweren Schwankungen haben bei meiner anfänglichen Euphorie auch zu Schäden und Verlust meines Einsatzes geführt.
Forex ist bekannt für sein Margin Trading, ein Sicherheirheitssystem wonach man nicht in den negativen Bereich kommen kann.
Man haften quasi nur mit dem eingezahlten Einsatz.
Das ist aber auch das Problem, bzw kann zum Problem werden.
Hat man unvorsichtig gehandelt und nicht ausreichend Platz für schwerer Kursschwankungen gelassen, welche mitunter schon in wenigen Stunden passieren können, dann droht Totalverlust.
Wird nämlich der Margin erreicht, der prozentuell von der Einlage errechnet wird (1% bis $2499 – dann 0,5% Margin), so wird der Wechselkurs aus Sicherheitsgründen liquidiert.
Forex empfiehlt in dem Fall die Nutzung der Stop Loss Funktion. Das ist das untere und festgesetzte Limit bei dem automatisch verkauft wird.
Das ist dann aber wieder so eine Sache.
Oft weiß man, der Kurs sinkt von mir aus um 150Punkte vom Kaufpunkt aus, erholt sich dann aber nach einer Zeit über 200 Punkte. Ein Abwarten lohnt sich dann (kommt auf die Wechselkurspaarung an), und ein Verkauf mit Gewinn statt Verlust ist die Folge. Der Margin kann eben hier das Problem werden.
Das ist mal wieder ein passenden Beispiel wie die Wirtschaft funktioniert.
Passiert das eine hier, wirkt es sich global auf alle Märkte aus.
Das sind nun meine Schlußfolgerungen und Beobachtungen. Aber wenn ich solche Zeilen lese, daß große Verluste eingefahren werden bei den Chipherstellern, und dann sinkt der Kurs stark ab, dann denke ich, daß es schon einen Zusammenhang haben wird. Ich darf mich ja nichtmal Laie nennen auf dem Gebiet :)

Oktober 19th, 2005
Christoph
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