Chrome Googles Grab?

Hat Google mit der Veröffentlichung von Chrome dessen Schicksal schon im Vorfeld besiegelt?

Nicht nur, daß laut heise.de erhebliche Sicherheitsmängel in dem frischen Browser stecken, sondern wegen eines Pararaphen in den AGB wonach alle Inhalte die mit Hilfe oder durch den Chrome Browser erstellt wurden das Verwertungsrecht bzw. das Urheberrecht an das Google Imperium abgetreten wird.
Letzteres ist durchd as deutsche Gesetzt noch nicht einmal möglich. Einräumen kann man nur ein unbegrenztes Nutzungsrecht. Bitte korrigiert mich sofern ich falsch liege.

Die Geschichte ist hierbei aber noch lange nicht zu ende. Auch Performance und Anonymität lassen zu wünschen übrig.

Auch die in der EULA festgehaltenen Nutzungsbedingungen sorgten für Aufsehen, lässt Google sich darin doch eine “unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz” an allen übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalten einräumen. In den USA hat Google auf die Kritik reagiert.

Quelle: golem.de-  Google Chrome Nutzungbedingungen

Da mußte es doch einen Haken geben! Nun bedenkt doch mal, was dieser innovative Browser, wie es zuvor hieß, doch eigentlich für Funktionen übernehmen sollte, so schrieb ich in einem der letzten Beiträge.

Es sollte die Applikationen verschmelzen, den Browser zu einem universellen Werkzeug machen. Eine Mischung aus Browser und Operator fpr Anwendungen im und um das Internet. Dementsprechend würde jede damit erstellte Sache quasi “Verfügungseigentum” von Google werden.

Doch um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen ist Chrome eine ID Falle. Basiert es doch auf dem größten Browser aller Zeiten, dem Firefox, welcher sich immer bemüht hat die Rechte der Nutzer zu wahren – allein dieser Umstand, daß jeder runtergeladene Browser auch einer eindeutigen ID zugeordnet wird frevelt dem Gedanken von Firefox und der Philosophie die dahinter steckt.

Es ist aber möglich diese ID auch abzuschalten, wenn auch nciht problemlos.

Google Chrome legt die sogenannte Chrome-ID in der Datei “Local State” ab. Diese findet sich auf Windows-XP-Rechnern unter X:Dokumente und EinstellungenNUTZERLokale EinstellungenAnwendungsdatenGoogleChromeUser Data und auf Windows-Vista-Maschinen unter X:UsersNUTZERAppDataLocalGoogleChromeUser Data. Dabei steht X für den Laufwerksbuchstaben, auf dem das Betriebssystem installiert ist, und NUTZER repräsentiert den angemeldeten Benutzernamen.

Quelle: golem.de – Eindeutige Nummer des Browsers abschalten

Zu allem Überfluss ist laut golem.de der allseits beliebte und geschätzte Browser Firefox auch hier trumphierender Sieger in der Geschwindigkeit.

Also, lange Rede, kurzer Sinn: Finger weg – beim Firefox bleiben!
Auch wenn keine bösen Absichten dahinter stecken mögen, so können so gesammelte Daten in der Zukunft bdeutende Probleme bereiten wie der Datenschutz der letzten Tage in Deutschland.

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5 Responses to “Chrome Googles Grab?”

  1. kjz sagt:

    Dazu nur eine Rückfrage: wird die Mozilla Foundation (und damit auch Firefox) nicht auch von Google gesponsert? (Stichwort: Google Toolbar, Google als Standardsuchmaschine) Hat da also Google nicht auch ‘einen Fuss in der Hintertür’?

    - kjz

  2. Jens sagt:

    Mal langsam mit den jungen Pferden. Firefox sendet auch Daten an Google. Ich mag FF auch, aber ob es denn gleich “der größte Browser der Welt” ist wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
    http://www.professorweb.de/software/firefox-3-codename-gran-paradiso-sendet-daten-zu-google.html
    http://www.pro-linux.de/news/2008/12681.html

    Naja und Google Grab ist Chrome mit an Sicherheit nicht. Sowas basteln die nebenher im Hintergrund und verbrennen dabei nichtmal Geld.

  3. Siegfried sagt:

    Grab oder nicht. Zumindest haben sie sich bei Google Gedanken gemacht. Die nächste Version wird sicherlich die aktuelle Version vom Webkit enthalten und wie ich Google kenne, werden sicherlich noch viele Dinge abschaltbar gemacht werden. Außerdem sollte jeder so viel Hirn haben, sich zu überlegen, ob er nun Google Daten übermitteln will oder nicht.
    Die gleichen Diskussionen kennt man doch auch von jeder neuen Windows Version, die immer wieder Daten übermitteln und Registrierung und Prüfung der Software auf Echtheit verlangt.
    Also einfach bei Linux und Firefox rsp. einem freien Browser bleiben.

  4. Christoph sagt:

    Vielleicht habe ich auch etwas schwarzmalerisch übertrieben – das mit dem Übertragend er Daten ist ja schon irgendwo jedem seine Sache. ABER was mich mehr schockiert hat, bzw grundsätzlich von Chrome abhält, ist der Gedanke einem fremden Unternehmen die Nutzungsrechte an allem zu übereignen was man durch oder über die Software erstellt.

    Habe mich allerdigns auch gefragt wie Google diese Dateien dann als “Ihr Recht” identifizieren will. Demnach müßte jede damit übertragene oder erzeugte Datei ja einen unikaten Code implementiert bekommen.

  5. Ganz sicher sein kann man ja nie, welcher Browser was überträgt. Aber wie Siegfried bereits geschrieben hat, zur Sicherheit einfach bei einem freien Browser bleiben. Da stehen wenigstens keine Konzerne hinter…

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