Bushs Rita

Während Hurrikan Rita durch den Süden der USA sich imemr weiter ins Landesinnere frißt und Ölversorgungen lahmlegt, ist George “Hurricane” W. Bush mal wieder auf Überraschungstour.
So hat er tatsächlich, zu jedermanns Erstaunen, aufgerufen, das Volk möge doch in dieser schweren Zeit an Öl sparen und wenn möglich das Auto stehen zu lassen.
Das hat nun niemand erwartet, sogar sein eigenes Volk hätte eine solche Rede nicht erwartet.
Im Focus wird Bush als ehemaliger Ölquellen Besitzer bezeichnet. Aber ist dies tatsächlich richtig? Ich glaube nicht.
Soviel ich weiß hat die Bushfamillie ihre großen Anteile an Öl und waffenerzeugnissen, und somit profitieren auch sie von jeglichem Krieg und jeglicher Katastrophe in der Welt die den Ölpreis in die Himmelshöhen steigen läßt.
Nur auf die eigenen, meist unnützen und zur Propaganda benutzten Reisen möchte Herr Bush nicht verzichten.

Buschs Rede an das amerikanische Volk:

„Ich meine, die Leute müssen einfach einsehen, dass die Stürme die Versorgung unterbrochen haben und dass es hilfreich wäre, wenn sie es schaffen würden, vielleicht nicht zu fahren, also wenn sie – Denkpause – auf Fahrten verzichten würden, die nicht unbedingt notwendig sind.“

Und seine eigene Energiepolitik…

Seit seine Popularität nach dem „Katrina“-Debakel in den Keller stürzte, sei er bereits zu einem halben Dutzend fotowirksamen Schau-Auftritten ins Krisengebiet gejettet. Am heutigen Dienstag wolle er schon wieder an die Golfküste. „Ist das wirklich unbedingt notwendig?“

Link: Focus Online – Bush ruft zum Auto-Verzicht auf

Da fragt man sich ehrlich, wen möchte George “Hurricane” W. Bush denn nun wirklich auf den Arm nehmen, das amerikanische Volk, oder im Endeffekt sich selbst?
Daß nun seine Zeit fast vorbei ist, und daß ihm die Invasion Iraks sowie der Hurrikan Katrina das politische genick gebrochen haben, das müßte auch er bereits mitbekommen haben.
Sein eigenes Volk traut ihm keine sicheren Entscheidungen mehr zu, und auch die Meinung zum “Friedenskrieg” im Irak hat sich bei der amerikanischen Bevölkerung weitestgehend abgwandt. Erinnert etwas an den Vietnam Krieg. Erst Euphorie, dann Frust und Trauer…
Das nur Am Rande.

Aber was für den einen Leid ist, ist für den Anderen blühendes Geschäft.
Zwar nicht in den Größenordnungen der Ölmultis, aber doch ein lohnendes Geschäft: die fliegenden Händler mit ihren Notstrom-Aggregaten.
Sie reisen von weit her und machen doch ihr riesen Geschäft.
Sei verkaufen ein Aggregat, inkusive 75 Liter Treibstoff, welcher für ca. einen halben Tag reicht, für 1500 bis 2000 Dollar das Stück.

„14 Stunden haben wir von Florida hier her gebraucht”, grinst er, „und innerhalb von acht Stunden konnten wir unseren ganzen Vorrat verkaufen.“ Das waren 40 Notstromaggregate, was einem Umsatz irgendwo zwischen 60 000 und 80 000 Dollar bedeutet. Butch verrät, dass dies seine Hauptbeschäftigung während der Hurrikansaison ist: „Wenn irgendwo ein Sturm war, fahren wir hin. Die Hurrikane halten uns ganz schön auf Achse.“

Link: Focus Online – Geschäftemacher in Galveston

Ein blühendes Geschäft. Aber Geschäfte waren nie eine Herzensgabe, schon immer baute man auf die Not um das eigene Geld zu machen. so zumindest die moderne Welt. Das beste, und womöglich das profitabelste Geschäft neben der Ölindustrie ist vielleicht die Pharmaindustrie, die Industrie, die am ehesten mit der Angst des Menschen Profit macht.
Aber das ist eine andere Geschichte.

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